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How we make IT work
Ein Immobilienunternehmen mit komplexen internen Prozessen rund um Maklerumsätze und Stammdatenverwaltung – das war die Ausgangslage, als wir 2018 die Zusammenarbeit begannen.
Der erste Schritt war pragmatisch: Das bestehende Access-Verwaltungstool wurde nicht ersetzt, sondern gezielt modernisiert. Die Daten zogen in eine stabile MSSQL-Datenbank um, Access blieb als vertrauter Client erhalten. Kein unnötiger Bruch, sondern eine solide Basis für das, was folgen sollte.
Ab 2023 begann die schrittweise Einführung von ELO als zentrales System – geplant in vier Phasen, die das Unternehmen in seinem eigenen Tempo durchlaufen kann.
Phase I brachte Verkaufsmeldungen und Maklerumsätze in ELO. Die ELO Business Solution Invoice wurde dabei stark auf die spezifischen Abläufe des Kunden zugeschnitten – inklusive neuer Schnittstellen zu Access und dem Maklertool OnOffice.
Phase II – aktuell kurz vor dem Abschluss – überführt das Stammdatenmanagement in ELO. Die HR Business Solution wurde erweitert, um die unternehmensspezifischen Prozesse abzubilden. Zusammen mit Phase I entsteht so die Grundlage, ELO als führendes System zu etablieren.
Phase III und IV sind bereits geplant: 2026 folgt die Anbindung weiterer Abteilungen mit Schnittstellen zu SAP und anderen Maklerwerkzeugen, 2027 das Berichtswesen direkt in ELO.
Ein Projekt, das zeigt: Digitalisierung muss kein großer Sprung sein – manchmal ist der richtige Weg der durchdachte.
Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber stehen vor einer besonderen Herausforderung: Sie müssen eng zusammenarbeiten, und das über Unternehmensgrenzen hinweg, zuverlässig und im Einklang mit gesetzlichen Vorgaben.
Die Lösung: eine zentrale Kollaborationsplattform auf Basis von SharePoint Online, tief integriert in die bestehende Microsoft 365 Umgebung. Dokumente werden gemeinsam abgelegt und bearbeitet, Termine koordiniert, Aufgaben verteilt und offene Punkte nachverfolgt. Alles an einem Ort, zugänglich für rund 2.000 Benutzer mit ihrer gewohnten M365 Kennung.
Tools wie Planner, OneDrive und Power BI wurden nahtlos eingebunden, sodass Kommunikation, Aufgabenmanagement und Reporting reibungslos ineinandergreifen. Für individuelle Anforderungen sorgten gezielte Erweiterungen mit SharePoint Framework, Azure Functions und Runbooks, damit die Plattform nicht nur technisch funktioniert, sondern wirklich zum Arbeitsalltag passt.
Ein besonderes Kapitel war die Migration: Fast 7 TB an Daten wurden verlustfrei aus einer On Premises Lösung in die Cloud überführt, ohne Betriebsunterbrechung, ohne Datenverlust.
Das Ergebnis ist eine stabile, skalierbare Plattform, die nicht nur die tägliche Zusammenarbeit erleichtert, sondern auch die Einhaltung regulatorischer Anforderungen aktiv unterstützt.
In der Automotive Branche zählt jede Stunde. Projektleiter brauchen verlässliche Daten, schnell und ohne manuelle Umwege. Genau das war der Ausgangspunkt für CERAM, eine interne Plattform, die wir gemeinsam mit unserem Kunden entwickelt haben.
Kernaufgabe von CERAM ist es, den Datenfluss zwischen mehreren zentralen Systemen zu automatisieren: dem ERP System SAP, der Zeiterfassung P360 und dem Projektplanungswerkzeug Procos. Die konsolidierten Daten stehen den Projektleitern anschließend über das Reportingwerkzeug 4sight zur Verfügung, für Planung, Steuerung und Verfolgung ihrer Projekte.
Technisch setzt CERAM auf eine verteilte C#/.NET Architektur mit einem zentralen Service als Single Point of Truth. Alle Daten werden hier zusammengeführt, validiert und über REST APIs bereitgestellt. Für die Anbindung weiterer Drittsysteme kommen zusätzliche Schnittstellen wie SOAP zum Einsatz.
Damit die Plattform jederzeit stabil und transparent läuft, sorgen zentrale Logging und Monitoring Mechanismen für Fehlererkennung und Systemanalyse. Eine Blazor basierte Management Oberfläche ermöglicht die zentrale Konfiguration, Steuerung und Überwachung, ergänzt durch einen Notification Service für automatische Ereignis und Alarmmeldungen.
Das Ergebnis ist eine zuverlässige, gut überschaubare Plattform, die manuelle Prozesse ablöst und Projektverantwortlichen die Datenbasis liefert, die sie für fundierte Entscheidungen brauchen.
Unser Kunde stand vor einer komplexen Herausforderung: Unterschiedlichste Datenquellen, enorme Datenmengen und keine einheitliche Sicht auf das Unternehmen. On-Premise-Systeme trafen auf Cloud-Anwendungen, isolierte Reports auf wachsende Anforderungen an Echtzeit-Analysen.
Unsere Aufgabe: Eine zentrale, intelligente Datenlandschaft schaffen. Leistungsstark, flexibel und zukunftssicher.
Unsere Lösung: Eine ganzheitliche Power BI Architektur
1. Entwicklung moderner Power BI Dashboards
Wir konzipierten und entwickelten mehrere maßgeschneiderte, mehrseitige Power BI Dashboards, die komplexe Datenstrukturen in intuitive, visuell ansprechende Analysen übersetzen. Jede Seite verfolgt ein klares Ziel, vom operativen Monitoring bis zur strategischen Steuerung.
2. On-Premise & Cloud intelligent verbunden
Ob Power BI On-Premise oder Power BI Cloud, wir haben beide Welten nahtlos integriert.
Über Gateways wurden lokale Datenquellen sicher angebunden und mit modernen Cloud-Daten kombiniert.
3. Integration vielfältiger Datenquellen
Wir haben eine leistungsfähige Datenbasis geschaffen durch die Anbindung von:
– On-Premise Datenbanken über Gateways
– Cloud-Diensten wie Dataverse und Azure-Datenbanken
– Web-Anwendungen und APIs
– SharePoint und SharePoint Online
– Oracle SQL Datenbanken
Das Ergebnis: Alle relevanten Daten an einem Ort – konsolidiert und analysierbar.
4. Verarbeitung großer Datenmengen
Durch optimierte Datenmodelle, performante Abfragen und intelligente Aggregationen konnten auch sehr große Datenmengen effizient verarbeitet und visualisiert werden, ohne Performanceverlust.
5. Vernetzung über Power BI Apps
Mehrere Dashboards wurden über eine zentrale Power BI App gebündelt. So entsteht für den Nutzer ein durchgängiges Erlebnis, mit klarer Navigation und konsistenter Datenbasis.
6. Integration in bestehende Anwendungen
Die entwickelten Dashboards wurden direkt in Web-Anwendungen integriert, sodass Nutzer Analysen genau dort nutzen können, wo sie arbeiten.
7. Interaktive Prozesse durch Power Apps
Ein besonderes Highlight: Die Integration von Power Apps direkt in Power BI.
Dadurch können Nutzer Daten live im Dashboard bearbeiten. Änderungen werden sofort sichtbar und fließen direkt in die Analyse ein.
8. Granulare Berechtigungskonzepte
Wir implementierten differenzierte Zugriffskonzepte, sodass jeder Nutzer genau die Daten sieht, die für ihn relevant sind, denn das ist sicher, kontrolliert und rollenbasiert.
9. Individuelle Visuals
Standard reicht oft nicht aus. Deshalb entwickelten wir kundenspezifische Visualisierungen, die exakt auf die Anforderungen und KPIs des Unternehmens abgestimmt sind.
Erweiterte Power BI Features, die wir genutzt haben. (Um den maximalen Mehrwert zu schaffen, haben wir zusätzlich auf zentrale Stärken von Power BI gesetzt):
– Self-Service BI für eigenständige Analysen durch Fachbereiche
– Drill-Down- und Drill-Through-Funktionen für tiefgehende Einblicke
– Echtzeit-Datenaktualisierung (Near Real-Time)
– Mobile Optimierung für Zugriff von überall
– DAX-basierte Berechnungen für komplexe KPIs
– Automatisierte Datenaktualisierungen und Zeitpläne
– KI-gestützte Analysen (z. B. Anomalieerkennung, Quick Insights)
– Kommentierungs- und Kollaborationsfunktionen
– Export- und Sharing-Möglichkeiten für Berichte und Erkenntnisse
Das Ergebnis: Aus einer fragmentierten Datenlandschaft wurde eine integrierte, interaktive Entscheidungsplattform.
– Schnellere Entscheidungen
– Höhere Transparenz
– Weniger manueller Aufwand
– Mehr Eigenständigkeit in den Fachbereichen
Unser Fazit:
Wir entwickeln keine Dashboards.
Wir schaffen Systeme, die Unternehmen befähigen, jeden Tag datengetrieben zu handeln.
Vor 30 Jahren war es eines unserer ersten Projekte. Heute ist das Tool noch immer bei unserem Kunden im Einsatz und unterstützt die weltweite Planung von Aktivitäten, Ressourcen und Kosten für alle Projekte im Mobility Sektor. Eine bemerkenswerte Kontinuität in einer Branche, die sich ständig wandelt.
Im Laufe der Jahre hat das System ein Redesign durchlaufen. Viele Aufgaben sind dabei in die Hände des Kunden übergegangen. Unser Part heute: der MCR Plankonfigurator, ein leistungsstarkes Add-in für Microsoft Project.
Das Tool checkt Projektpläne aus dem zentralen System MCR aus, stellt gezielte Planungswerkzeuge zur Verfügung und schreibt die fertigen Pläne anschließend wieder zurück. Technisch setzt es auf VSTO, WPF für eine moderne Benutzeroberfläche, einen In Process Server für flüssige Performance sowie Named Pipes Kommunikation für die nahtlose Integration in die bestehende Systemumgebung.
Ergänzt wird die Zusammenarbeit durch regelmäßige Schulungen: Wir trainieren die Nutzenden im Umgang mit Microsoft Project und dem MCR Plankonfigurator, damit das Werkzeug sein volles Potenzial entfalten kann.
Ein Projekt, das zeigt: Gute Softwarearbeit hat eine lange Halbwertszeit.
ELO4DATEV ist eine Standardlösung, die es erleichtert Korrekturen und Freigaben im REWE durchzuführen. Die Lösung wird seit 2021 von ELO bereitgestellt und ist vor allem bei verschiedenen Kunden im Einsatz.
Für Kunden bietet es die Möglichkeit, Dokumente analysieren zu lassen und direkt in einen Freigabeprozess in ELO einzuleiten. Durch automatische Zuordnung von ausgelesenen Metadaten wird der Prozess insbesondere für wiederkehrende Rechnungen stetig angepasst, sodass wesentliche Faktoren wie Beträge, Skonto, Zahlungsziele optimal und fristgerecht verarbeitet werden können. Dabei ist es gerade für Entscheidungen über mehrere Abteilungen sehr effizient und bietet eine gute Übersicht der gesamten Rechnungsabwicklungen des Unternehmens. Boardmittel wie die OCR-Erkennung oder Stempelhilfen ergänzen dabei den Workflow-Prozess und lässt dem Kunden die Möglichkeit sich innerhalb von ELO zu bewegen, ohne eine Drittsoftware hinzuziehen zu müssen.
Abgeschlossen wird der Prozess mit der Übergabe der Metadaten an das DATEV-System.
Die Übergabe wird dabei direkt in ELO über einen Button angestoßen, woraufhin nahtlos in DATEV die Rechnungen verbucht werden können. Die Rechnungen sind im Nachgang revisionssicher in ELO abgelegt und mit der Buchung in dem DATEV-System mit einer eindeutigen ID verknüpft.
Durch die Verknüpfung ist es möglich aus dem DATEV-System heraus wieder direkt zu der archivierten Rechnung in ELO zu springen. Ergänzend mit der ELO-Suche sind abgeschlossene Rechnungsprozesse somit wieder schnell auffindbar.
ELO4DATEV ist eine Business Solution, die es ermöglicht Rechnungen über ELO mithilfe von Freigabeprozessen durchzuführen und diese rechnungskonform in das DATEV-System zu übersenden. Die Rechnungen werden i.d.R. manuell über die integrierte ELO-Postbox kontrolliert eingespielt und zunächst von einer Drittsoftware (DocXtractor) analysiert und ausgelesen.
Die ausgelesenen Daten werden hierbei automatisch Richtung ELO via XML verarbeitet und in eine Standard ELO-Maske als Metadaten zurückgespielt das direkt zur ersten Prüfung, der formellen Prüfung einleitet. Die Prüfungsprozesse sind in ELO als Aufgabe abgebildet, die jeweils in fest hinterlegten Formularen (forms) anzeigt werden. Im Hintergrund basieren die Aufgaben auf einem hinterlegten Workflow-Prozess, das Formular basiert dabei auf HTML/Javascript. Dadurch ist es möglich die Prozesse auch im Browser via Webclient darzustellen. In dem Workflow-Prozess können individuell mehrere Freigeber miteinbezogen werden, ebenso ist es möglich Personen/Gruppen wie bspw. Abteilungen die ergänzenden Kontrollen an den Rechnungen vornehmen sollen, fest zu hinterlegen. Im letzten Step stehen die Rechnungen dann im sogenannten Export. Über einen Button übermittelt man die ausstehenden Rechnungen in Form von Metadaten via REST-API an das DATEV-System. Die Rechnungen selbst die entweder als PDF oder E-Rechnungen (XML, Zugferd) in ELO abliegen, werden final weiterhin revisionssicher in ELO nach Jahr und Unternehmen archiviert. Diese sind in der ELO-Suche jederzeit auffindbar und über die sogenannte ELO-GUID an das DATEV-System gekoppelt. Der Prozess in ELO ist mit der Übergabe nach DATEV abgeschlossen.
In DATEV können die Rechnungen nun direkt für den Zahlungslauf eingelesen und gebucht werden, ein manuelles Anpassen der Daten ist somit nicht mehr notwendig. Durch die verknüpfte ELO-GUID ist es zusätzlich möglich aus DATEV heraus auf die Rechnung in ELO zu springen.
Entwicklungen: Die Lösung lässt sich individuell erweitern, sowohl über customSkripte die mit JAVA/Javascript erstellt werden können als auch über Konfiguration in der Adminconsole in ELO. Tools wie eigene Importer, CSV/Excel Exporter oder zusätzliche Formulare lassen sich somit wunderbar in die Lösung integrieren. Die Konfiguration in der Adminconsole gibt uns die Möglichkeit Freigabeprozesse schnell anzupassen oder Zugriffe gezielt zu setzten. Zusätzlich lässt sich hier auch mit der REST-API per Konfiguration individuell angepasste Werte übergeben.
Großprojekte im Infrastrukturbau, Umspannwerke, Mastenanlagen, komplexe Ausschreibungen, viele Dienstleister: Das Contract und Claimmanagement eines Energieversorgers hat täglich mit großen Datenmengen und hohem Steuerungsbedarf zu tun. Die Herausforderung war nicht fehlende Daten, sondern fehlende Übersicht.
Der Ausgangspunkt war eine vollständige Datenhaltung in SharePoint Listen. In einem ersten Schritt entwickelten wir eine Exportfunktion, mit der sich diese Daten nach Excel überführen und managementgerecht aufbereiten ließen. Ein pragmatischer Einstieg, der schnell Wirkung zeigte.
Mit der Einführung des Fachsystems ThinkProject entstand jedoch eine zweite parallele Datenwelt. Eine konsolidierte Sicht auf alle relevanten Informationen war plötzlich nicht mehr ohne Weiteres möglich. Als erste Antwort darauf entwickelten wir ein Office Add-in, das die Daten aus SharePoint und ThinkProject in einer gemeinsamen Excel Arbeitsmappe zusammenführt.
Im nächsten Schritt wurde die Lösung in eine moderne Cloud Architektur überführt. Azure Functions übernehmen seither das automatisierte Abrufen und Zusammenführen der Daten aus beiden Quellsystemen und liefern das Ergebnis als konsolidierten Excel Report.
Die aktuelle Ausbaustufe geht noch einen Schritt weiter: Eine SQL Datenbank sorgt für persistente Datenhaltung, auf deren Basis Power BI Reports bereitgestellt werden. Management und Fachbereiche erhalten damit belastbare Auswertungen und durchgängige Transparenz über alle Contract und Claim Prozesse.
Ein Projekt, das zeigt, wie eine Lösung mit den Anforderungen mitwächst, Schritt für Schritt, ohne große Brüche.
